Förderung

Förderbedingungen

Die AktivRegion Mittelholstein fördert öffentliche und private Projektträger. Für die Projekte stehen EU-Fördermittel aus dem ELER-Fonds sowie z.T. Bundes- und Landesmittel zur Verfügung. Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt im Wege der Erstattung, d.h. dass der Projektträger das Projekt vorfinanzieren muss.

Folgende Voraussetzung müssen hierfür erfüllt sein:

  • Investive Projekte müssen in der AktivRegion Mittelholstein liegen
  • Das Projekt steht im Einklang mit den ELER-Vorgaben und ist grundsätzlich gemäß ELER förderfähig
  • Es gibt einen verlässlichen Projektträger
  • Das Projekt leistet einen Beitrag zu den Zielen und Maßnahmen der AktivRegion Mittelholstein
  • Die Finanzierung des Projektes inklusive der Folgekosten ist gesichert
  • Das Projekt ist auf Nachhaltigkeit angelegt
  • Das Projekt erhält keine Förderung aus anderen EU-Programmen
  • Die maximale Zuschusssumme liegt bei 100.000 € je Projekt (Bonusfördersatz + 10.000 €)
  • Bei intelligenten Energieeffizenzmaßnahmen ohne innovativen Mehrwert liegt der Zuschuss bei 30.000 €
  • Die Mindestzuschusssumme bei öffentlichen Trägern liegt bei 7.500 € und bei privaten Trägern bei 3.000 €

Antragsweg

Das Regionalmanagement ist erster Ansprechpartner für Antragsteller und Interessierte. Es berät den Antragsteller und gibt eine erste Einschätzung, ob die Förderbedingungen erfüllt werden. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann der Antrag über das Regionalmanagement bei der LAG AktivRegion Mittelholstein e.V. gestellt werden. Antragsunterlagen werden stetig vom Regionalmanagement angenommen, müssen jedoch spätestens vier Wochen vor der nächsten Vorstandssitzung eingereicht werden.

Der Förderantrag besteht mindestens aus dem Projektantrag (LEADER-Antrag) und dem Kosten- und Finanzierungsplan sowie einer Projektbeschreibung und ggfs. Bauplänen und Kostenschätzungen. Das Regionalmanagement erstellt eine Erstbewertung des Projektes auf Grundlage der eingereichten Unterlagen anhand eines Projektbewertungsbogens und leitet alle Unterlagen an den geschäftsführenden Vorstand sowie nachfolgend an den Vorstand (Entscheidungsgremium) weiter. Die abschließende Projektbewertung sowie der Beschluss über den Projektantrag erfolgt durch das Entscheidungsgremium, das i.d.R. vierteljährlich in öffentlicher Sitzung tagt. Die Sitzungstermine werden unter Termine sowie auf den Internetseiten der beteiligten Verwaltungen veröffentlicht.

Bei einem positiven Beschluss werden die vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen zusammen mit der Beschlussfassung über das Regionalmanagement zur formalen Prüfung beim LLUR Flintbek eingereicht.

Die Bewillung des Projektes erfolgt durch das LLUR. Mit der Umsetzung des Projektes darf erst nach Erhalt der Bewilligung (Zuwendungsbescheid) begonnen werden.

Zu unseren Formularen & Merkblättern
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